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Diagnostik

Computertomographie (CT)

Das Scannen ganzer Organe in nur einer Rotation ist mit dem neuen CT AquilionONE™ 320 CT erstmalig Realität geworden. Während die CTs bisheriger Generationen mit 16 bis 64 Zeilen mehrfach um ein Organ rotieren mussten, um die Daten zu erfassen, kann der neue 320-Zeilen CT mit 16 cm Scanbreite ganze Organe, z.B. das gesamte Herz, das Gehirn oder die Leber, in nur einer Rotation scannen. Dies bedeutet, dass alle gescannten Informationen, isophasisch (zur gleichen Zeit) mit dem 320 Zeilen CT aufgenommen werden. Zudem werden Ganzorganperfusion, das Erkennen von Flussrichtungen, Funktionsdarstellungen sowie die Trennung von arterieller und venöser Phase bei der Angiographie Realität. Da bei einem Untersuchungsbereich von bis zu 16 cm keine Spirale mehr gescannt werden muss, reduziert sich die Dosis erheblich.

 

 

Die Computertomographie liefert überlagerungsfreie Querschnittsbilder, Oberflächendarstellungen und Volumenbilder sowie Durchblutungsstudien (Perfusionen) der gewünschten Körperregion.

 

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Wie ist der Untersuchungsablauf

Persönliche metallene Gegenstände, die sich in der Untersuchungsregion befinden (z.B. Schmuck, Uhr, Haarnadeln, Brille etc.) verursachen Bildstörungen (Artefakte) und müssen daher vor Beginn der Untersuchung abgelegt werden. Die gesamte Untersuchung wird von einer speziell ausgebildeten medizinisch - technischen Röntgenassistentin (MTRA) durchgeführt und von einem Arzt am Bildschirm verfolgt. Je nach Untersuchung müssen Sie für ca. 5 bis 15 Minuten ruhig und entspannt auf einem Untersuchungstisch liegen, der mit Ihnen während der Untersuchung durch einen nach beiden Seiten offenen Ring gefahren wird. Von unserem Bedienpult aus können wir Sie während der gesamten Untersuchung sehen und überwachen den Untersuchungsverlauf. Sollten Sie sich während der Untersuchung nicht wohl fühlen, besteht eine Sprechverbindung zu unserer Assistentin. In Abhängigkeit von der Fragestellung kann es erforderlich sein, CT-Kontrastmittel in eine Armvene zu spritzen. Dieses ist ein erprobtes und gut verträgliches jodhaltiges Medikament, auf das in seltenen Fällen eine Überempfindlichkeitsreaktion auftreten kann. Symptome einer solchen Reaktion sind z.B. Hautrötung, Hautausschlag, Quaddelbildung, Juckreiz, Hustenreiz und gelegentlich Atemnot. Diese bilden sich unter Gabe eines Antiallergikums zurück. Typischerweise kann bei Kontrastmittelgabe ein Wärmegefühl, metallischer Geschmack oder das Gefühl des Einnässens auftreten. Diese Erscheinungen sind unbedenklich. Das Kontrastmittel wird über die Nieren innerhalb eines Tages ausgeschieden.

Nach der Untersuchung...

... werden die Bilddaten (bis zu 2000 Einzelbilder) vom Arzt am Computer ausgewertet, teilweise dreidimensional rekonstruiert, digital archiviert und für Sie dokumentiert. Ein Befundbericht wird diktiert, geschrieben und an Ihren überweisenden Arzt per FAX gesandt.

Wann darf eine Computertomographie bei mir nicht durchgeführt werden?

Eine CT sollte während der Schwangerschaft generell vermieden werden. Besteht eine Schilddrüsenüberfunktion oder ist ein autonomes Adenom der Schilddrüse bekannt, so muss entweder auf eine Kontrastmittelgabe verzichtet werden, oder eine vorübergehende medikamentöse Schilddrüsenblockade eingeleitet werden. Ggf. kann alternativ eine Kernspintomographie durchgeführt werden. Besteht eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), die mit einem metforminhaltigen Medikament behandelt wird, muss dieses Medikament in Absprache mit dem Diabetologen mindestens 3 Tage vor der Untersuchung abgesetzt werden, da sonst Kreuzreaktionen mit dem CT-Kontrastmittel auftreten können.

Computertomographie (CT) gibt es an folgenden Standorten

Informationen zur Computertomographie (CT)

Info-zur-CT.pdf (84 kb)

 

 

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