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Diagnostik

Mammographie

Was ist das?

Die Mammographie ist eine radiologische Untersuchung, die zur Diagnostik von Veränderungen im Brustgewebe eingestetzt wird. Es lassen sich somit in Kombination mit der klinischen Untersuchung und einer Ultraschalldiagnostik gutartige und bösartige Veränderungen unterscheiden.

Die Mammographie erfolgt an speziellen Röntgengeräten. Die dabei angewendete Röntgenstrahlung ist eine weiche Strahlung mit einer Energiemenge pro Photon von ungefähr 26-30 keV (Kiloelektronenvolt). Für die Aufnahme -egal ob digital oder analog- wird die Brust zwischen dem Filmhalter/Kassettenhalter und einer Plexiglasplatte komprimiert, um die Strahlendosis gering zu halten, mehr  Gewebe darzustellen und um Bewegung zu vermeiden. Die erzeugten Röntgenbilder werden entweder analog entwickelt oder digital archiviert. Die Begutachtung der Bilder geschieht immer durch zwei unabhängig voneinander befundenden Ärztinnen oder Ärzten.

 

Was erwartet Sie bei der Mammographie?

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten.
Jede Brust wird zwischen zwei Plexiglasplatten gelegt und kurz zusammengedrückt.
Dies kann unangenehm, manchmal auch schmerzhaft sein. Dieser Druck ist notwendig, weil nur so gut beurteilbare Bilder mit der geringst möglichen Strahlenbelastung erzielt werden können. Von jeder Brust werden zwei Röntgenaufnahmen angefertigt, um die Details mit grösster Genauigkeit analysieren zu können. Es kann aber notwendig sein, noch eine weitere Aufnahme in unterschiedlichem Winkel anzufertigen.
Falls Ihr Brustdrüsengewebe auf dem Röntgenfilm dicht erscheint (reich an normalem Drüsengewebe) und falls eine Verhärtung gespürt wird, wird die Mammographie durch eine Ultraschalluntersuchung ergänzt.
Ihre Aufnahmen werden immer von mindestens zwei besonders erfahrenen und geschulten Ärztinnen/Ärzten unabhängig voneinander beurteilt.

Vorbereitung zur Mammographie

Es ist wichtig, dass Sie wenn möglich in den ersten 10 Tagen Ihres Menstruationszyklus untersucht werden. Dies hat drei Gründe:

  1. Das Brustgewebe ist dann weniger dicht und kann besser analysiert werden.
  2. Die Kompression der Brust ist weniger unangenehm.
  3. Die Gefahr einer Schwangerschaft besteht zu diesem Zeitpunkt nicht.

Falls Sie keinen Monatszyklus mehr haben (nach Gebärmutteroperation und nach den Wechseljahren) oder wenn die Situation dringlich ist, können Sie sich jedoch ohne Probleme sofort untersuchen lassen.

Wann ist eine Mammographie sinnvoll?

Mit steigendem Alter nimmt das Brustkrebs-Risiko zu. Entdecken Sie selber oder Ihr Arzt einen eindeutigen, weiter abklärungsbedürftigen Tastbefund innerhalb der Brust oder einen krankhaft vergrößerten und veränderten Lymphknoten in der Achselhöhle ist die Mammographie indiziert. Auch als Vorsorgeuntersuchung bei entsprechender klinischer Fragestellung kann sie durchgeführt werden.
Die Mammographie sollte zum ersten Mal um das 35 Lebensjahr als Basisuntersuchung erfolgen. Bei einer bekannten familiären Vorbelastung auch regelmäßiger ab dem 40. Lebensjahr.

Ist es gefährlich, mehrere Mammographien anzufertigen?

Nein. Mit den neuen Untersuchungstechniken ist die Strahlendosis schwach und begrenzt sich nur auf das zu untersuchende Gewebe. Falls Ihnen Ihr Arzt Mammographien in regelmässigen Abständen empfiehlt, geschieht dies im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung, wie Sie sie von der Gebärmutteruntersuchung her kennen. Dies ist der Fall, wenn sie schwierig zu untersuchende Brüste haben (schmerzhafte physische Untersuchung, mehrere bekannte Zysten oder vorangegangene Operation) oder wenn eine familiäre Häufung bösartiger Tumoren der Brust bekannt ist. Eine Mammographie wird von Ihrem Arzt veranlasst, um eine verspätete Diagnose einer ernsten Erkrankung zu vermeiden.
Insgesamt ist die Mammographie eine Untersuchung, welche ungleich mehr hilft als dass sie schadet.

Mammographie gibt es an folgenden Standorten

 

 

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