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Diagnostik

Nuklearmedizin

Skelett-Szintigraphie

Bei der Skelett-Szintigraphie wird die Aktivität der Knochen-aufbauenden Zellen (Osteoblasten) sichtbar gemacht.

Dadurch können sehr frühzeitig Funktionsänderungen erkannt werden, die bei Knochenbrüchen, Verschleißerscheinungen wie Arthrosen, aber auch Metastasen eines Tumors entstehen. Für die Untersuchung wird eine kleine Menge eines radioaktiven Stoffes in die Vene injiziert und dann Aufnahmen mit der Gammakamera angefertigt. Die erste Aufnahme des ganzen Körpers oder auch einzelner Körperregionen erfolgt bereits direkt nach der Injektion. Dann braucht der radioaktive Stoff Zeit, um sich an den Knochen anzulagern. (ca. 2-3 Stunden). Nach dieser Wartezeit, in der ca. 1 Liter Flüssigkeit getrunken werden sollte, werden erneut Aufnahmen des ganzen Körpers mit der Gammakamera angefertigt. 

Die Strahlenbelastung für die Untersuchung liegt in etwa bei einem Viertel bis zu der Hälfte einer Computertomographie.

spect bei der Knochenszintigraphie

Für eine besonders genaue Untersuchung z.B. der Wibelsäule kann zusätzlich ein sogenanntes spect (single photonen emission tomogramm) sinnvoll sein.
Dabei werden Aufnahmen des Körpers von verschiedenen Seiten angefertigt und dann aus den gewonnenen Bildern ein dreidimensionales Modell des Skelettes errechnet. So können Auffälligkeiten besonders in der Wirbelsäule und des Beckens sehr viel genauer dargestellt werden, da sich die Knochenstrukturen im Bild nicht mehr überlagern oder gegenseitig verdecken können.

Der untere Film zeigt eine auffällige Anreicherung des radioaktiven Mittels an einer der oberen Rippen. Hierbei handelt es sich um die Metastase eines Tumors.
Die kleinen Mehranreicherungen in der Wirbelsäule sind verschleißbedingt und bei fast allen Menschen ab einem bestimmten Alter zu finden

Skelettszintigraphie gibt es an folgenden Standorten

Informationen zur Skelett-Szintigraphie

 

 

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