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Die Früherkennung von möglichen Erkrankungen ist uns besonders wichtig.

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Früherkennung/Vorsorge

Virtuelle Darmspiegelung

Darmkrebs – oft unterschätzt
In der breiten Öffentlichkeit steht für Männer der Prostata- und für Frauen der Brustkrebs oft im Mittelpunkt der Betrachtungen. Wesentlich häufiger ist jedoch der Darmkrebs, da er kein Geschlecht kennt: Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 71.000 Menschen an Darmkrebs. 29.000 von ihnen sterben innerhalb von fünf Jahren. Oftmals, weil der Krebs zu spät erkannt wurde. Wer dagegen die Vorsorgemöglichkeiten wahrnimmt, senkt – das belegen Studien und Veröffentlichungen des „Netzwerks gegen Darmkrebs“ – das Risiko um bis zu 96 Prozent.
Bei etwa 90 Prozent aller Fälle entsteht Darmkrebs aus vorerst gutartigen Darmpolypen. Die Aufgabe der Vorsorge ist es, diese Darmpolypen rechtzeitig zu entdecken und zu entfernen, bevor sie sich zu einem Darmkrebs entwickeln. Darmpolypen verursachen quasi keine Beschwerden. Deswegen sprechen wir auch vom „stummen Krebs“, gegen den Sie nur mit Hilfe der Darmkrebsvorsorge etwas tun können.
Zahlreiche Studien belegen, dass das Entstehen von Darmkrebs auch mit unseren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten (z. B. zu fettes Essen, Rauchen, Alkohol, Übergewicht, wenig Bewegung) zusammenhängt. Im Unterschied zu vielen anderen Krebserkrankungen aber gibt es bei Darmkrebs die einmalige Chance, die Krankheit durch Vorsorgemaßnahmen komplett zu verhindern. So wie neun von zehn Darmkrebs-Fälle aus Polypen entstehen, ist ein früh entdeckter Darmkrebs, der die Wand des Darms noch nicht überschritten hat, heute zu 90 bis 100 Prozent heilbar.

Mit MRT höchste Sicherheit

Die bei conradia angewandte modernste Technik, kombiniert mit der Erfahrung und der Kompetenz des Ärzte- und Assistenzteams, sorgt für die technisch höchst mögliche
Sicherheit und den größten Erkenntnisgewinn für Arzt und Patienten. Uns zur Verfügung stehende Magnetresonanztomographen erkennen z.B. Polypen schon ab einer Größe von drei Millimetern. Vor wenigen Jahren waren es noch acht und mehr Millimeter. Kleine Polypen und kleine Tumore sind noch im Anfangsstadium ihrer Entwicklung und können in der Regel – in einem separaten Eingriff – sicher entfernt werden.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Unsere Assistentinnen helfen Ihnen, auf der Liege des Magnetresonanztomographen (MRT) die richtige Position einzunehmen. Die Liege fährt langsam in das Gerät und wieder zurück. Es sind zwei Untersuchungsgänge nötig: einmal in Bauch- und einmal in Rückenlage. Die gesamte Untersuchung dauert nur 35 Minuten.
Wie bei der herkömmlichen Koloskopie erfordert auch die virtuelle Koloskopie eine ausreichende Darmsäuberung, da der Verbleib von Essen- bzw. Stuhlresten die Genauigkeit der Diagnose beeinträchtigen könnte. Das heißt, dass Sie nüchtern zur Untersuchung kommen.
Die Darmreinigung kann von Ihnen selbst am Vorabend zu Hause mit einer Trinklösung problemlos durchgeführt werden. Für dieses gut verträgliche Medikament erhalten Sie ein Rezept. Insgesamt müssen Sie innerhalb von 2 Stunden etwa 2 Liter dieser Lösung trinken. Kurz vor der Untersuchung wird der Darm mit lauwarmem Wasser gefüllt. Dies ist notwendig, um die Darmwände für die Untersuchung zu entfalten.
Damit die Aufnahmen gelingen müssen Sie auch ein bisschen helfen: Bei der Untersuchung werden Sie von Ihrer Assistentin über Kopfhörer mehrfach gebeten, für kurze Zeit die Luft anzuhalten. Während Sie nicht atmen, entstehen die entscheidenden Aufnahmen. Die Bilder werden sofort auf ihre Aussagekraft kontrolliert: Unsere Perfektion dient Ihrer Gesundheit!

MR-Colonographie bieten wir an folgenden Standorten

Broschüre: virtuelle MR-Coloskopie zum Download

 

 

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